IT & Technik

5 Tipps zur IT-Security & Fernwartungssoftware

Fernwartungssoftware
Foto: von Negative Space unter CC0 1.0

IT Security bei Verwendung von Fernwartungssoftware

Mit den Snowden-Enthüllungen und dem NSA-Skandal ist für viele Firmen wieder einmal deutlich geworden, wie wichtig es ist, eigene Daten und IT-Infrastruktur zu schützen. Das gilt umso mehr für kleinere Unternehmen und den Mittelstand. Diese Unternehmen müssen zwar auch immer stärker auf Digitalisierung setzen, können oder wollen aber oft keine eigene IT-Infrastruktur bereitstellen. Lösungen in der Cloud, also im Internet, können zwar eine Lösung darstellen, sind aber natürlich mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko verbunden. Stattdessen per Fernwartungssoftware von zu Hause oder anderen Standorten aus Fernzugriff auf die eigenen Rechner zu nehmen, ist in solchen Momenten eine gute Möglichkeit, mehr Unabhängigkeit zu gewinnen. Sicherheitsrisiken bestehen natürlich dennoch. Gut gemeinte, aber schlecht durchdachte Monitoring Strategien können sonst leicht nach hinten losgehen.

5 Tipps zur Sicherheit von Fernwartungssoftware

1. Bei der Verwendung von Remote Desktop oder Screen Sharing Anwendungen sollten Sie auf den Verschlüsselungsstandard der Software achten. Gerade, wenn Sie Fernwartungssoftware kostenlos nutzen wollen, sollten Sie sich unbedingt informieren, welche Standards die Software unterstützt. Auch wenn die Software dazu dienen soll, als Fernsteuerung für nur ab und zu aufgesuchte Server oder virtualisierte Cloud-Lösungen zu fungieren, ist eine hinlängliche Verschlüsselung absolute Pflicht.

2. Solide Lösungen stellen etwa die offen, standardisierte Lösung VNC oder die kostenlose Fernwartungssoftware Teamviewer dar. Beide verschlüsseln die Verbindung von Haus aus.
Weitere Lösungen in diesem Bereich sind etwa kwiksupport und pcvisit, die aber eher für den Remote Support gedacht sind. Als vollwertige Fernwartungssoftware für den unternehmensinternen Einsatz, hinken sie Netsupport noch deutlich hinterher. Auch hier werden die Verbindungen allerdings hinlänglich verschlüsselt.

3. Deutlich professioneller kommt allerdings der Netsupport-Manager von Prosoft daher, der in die Netsupport DNA integriert werden kann, zahlreiche Tests gewonnen hat und AES-256-Verschlüsselung unterstützt.

4. Achten Sie auf die Aktualität Ihrer Software. Häufig werden Sicherheitslecks in Betriebssystemen wie Windows nur kurzfristig gepatcht. Auch ihre Fernwartungssoftware kann Sicherheitslücken aufweisen, die über ein Update geschlossen werden können. Selbst wenn Sie also eigentlich hochwertige Software einsetzen, diese aber nicht aktuell halten, kann ihre IT Security kompromittiert werden.

5. Achten Sie auf Anti-Viren-Schutz. Es geschieht oft schneller, als man gucken kann. Ein falscher Klick im Internet, ein ungeprüfter E-Mail-Anhang oder die selbstgebrannte Spiele-DVD des Sohnemanns und schon ist der Rechner verseucht und damit die Verbindung zum Unternehmen per Fernwartungssoftware gefährdet. Durch (ebenfalls per regelmäßigem Update aktuell gehaltene) Anti-Viren-Software kann hier häufig das Schlimmste verhindert werden.

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